FAQ zur DDQT-Distanzierung des Dt. Taichi-Bundes (DTB e.V.)

Qigong Tai Chi Verband, Ausbildung Krankenkassen, ZPP Leitfaden AALL DDQT

"Rest-DDQT", Austritte, Probleme bei Kassen-Zulassung, Akkreditierung, Zertifizierung

Die offiziellen DTB-Kassen-Standards sind ZPP-anerkannt und stehen zum DDQT in keiner Beziehung

Taiji-Qigong-Bundesverband DTB berät bzgl. Kassen-Förderung nach § 20 SGB V, Vdek, GKV: Tel. (040) 2102123

DTB-Geschäftsführung zur DDQT-Distanzierung: Krankenkassen Gütesiegel Ausbildung AALLWer außer dem DTB könnte chinesische Gesundheitsübungen autorisiert vertreten? Lobbyisten und Eso-Heilsbringer beeinträchtigen Transparenz und Verbraucherschutz in der Gesundheitsförderung. Für Krankenkassen ist Dr. Stephan Langhoff seit Jahrzehnten ein kompetenter, verläßlicher Fachberater und ein bewährtes Korrektiv für Fehlentwicklungen im Verbandswesen (s. Gutachten Qigong-Tai-Chi-Verbände DDQT-Austritte, Ausbildung, Gütesiegel). Fachorganisation / GKV: Taijiquan Qigong Ausbildung Krankenkassen.

Das "Yang Chengfu Tai Chi" ist eine veränderte Form

Tai Chi Chuan, meist kurz als Taiji oder Tai Chi bezeichnet, wird überall in Deutschland betrieben und gelehrt. Weit verbreitet sind die vereinfachten Formen, die auf den großen Standardisierer Altmeister Yang Chengfu (1883-1936) zurückgehen. Da darauf im Unterricht zumeist nicht eingegangen wird, wissen viele Praktizierende nicht, dass sie eine modernisierte, vereinfachte Taiji-Form trainieren und keineswegs die alte traditionelle Form.

Yang Juns Schüler und geförderte Krankenkassen-Kurse

Einige deutsche Lehrer des Yang-Stils beziehen sich auf Yang Jun, den Enkel von Yang Zhenduo. Sind ihre Kurse im Einklang mit den ZPP-Anforderungen? Kundige verneinen dies und haben gute Argumente. Ein kürzlich erstelltes Portrait des "Großmeister aus Seattle" zeichnet ein völlig anderes Bild als etwa Wikipedia oder die IA-Facebook-page. Fazit: In der Gesundheitsbildung Lehrende sollten sich besser nicht auf Yang Jun beziehen, denn nach der neuen Recherche wurzelt die Arbeit seiner "International Association" swohl in Folklore als auch in Fundamentalismus. Auch die Eigendarstellung des Linienhalters als Helfer der Menschheit und der irritierende Auftritt auf Esoguru.com dokumentieren nicht gerade das, was sich viele Menschen von geförderten Kassen-Kursen erwarten.

Das Tai Chi Zentrum als Korrektiv zur International Association

Dr. Langhoff: Ich empfinde meine Arbeit als notwendiges Korrektiv zur Arbeit der Association, ihrer Center und Affiliates. Für mich enthalten sie zu viel Folklore und Fundamentalismus. Ich bin der Meinung, dass das "Tai Chi Zentrum Hamburg eV" sich viel besser zur Weiterentwicklung der guten Seiten des "Yang-Chengfu-Tai-Chi" eignet als die Center des "Meisters aus Seattle". Meister Yang Juns "International Association" brauchte von anfang an ein Korrektiv. Dieses zu etablieren, gelang mir nur mit einem Team von Unterstützern, denen ich hier ganz herzlich danken möchte. Die esoterisch-traditionell ausgerichtete Organisation hat offenen, kritischen Yang-Stilisten hierzulande wenig zu bieten. Entsprechend gering ist der Einfluß ihrer Center und Schulen - so eine Expertise der "Clearing-Stelle Yang-Family-Taijiquan". Gleich in mehrfacher Hinsicht ist das "Tai Chi Zentrum Hamburg eV" mit seinem Arbeitskreis "Yang Chengfu Center Hamburg" eine großartige Alternative zu den Centern des "Taiji-Meisters aus Seattle". Der Hauptaspekt ist die innere Unabhängigkeit der Lehrer - es wird weder Gehorsam noch Loyalität eingefordert. Ein ebenso wichtiger Aspekt ist die hohe Transparenz, die durch Faktencheck und wissenschaftlich-objektive Grundhaltung garantiert wird. Dies wiederum war nur möglich durch die übergreifende Forschung, die immer mehr Irrtümer und Fehleinschätzungen enthüllt. Folklore und Fundamentalismus sollten als solche benannt werden! Der Verein hat somit ein umfassendes Korrektiv geschaffen, das weit über die Grenzen Deutschlands hinaus wirkt.  Stundenbild: Yang Jun

Yang Chengfu / Yang Chengfu Tai Chi Center, ihr Umfeld und Kassen-Bezuschussung

Lehrer aus dem Umfeld der Center und deren Dachorganisation, deren Kurse von Krankenkassen gefördert werden, haben ihre ZPP-Zertifizierung von westlichen Verbänden wie dem Dt. Taichi-Bund erhalten. Dies ist problematisch, denn damit erstatten die Kassen Gebühren für Kurse, deren Rahmenbedingungen westlicher Erwachsenenbildung widersprechen können - etwa wenn die Kursleiter der IA Gehorsam und Loyalität schulden. Gelehrt werden dabei auch sogenannte "Krankmacher-Übungen wie "Kniekreisen". Manche Schulen aus dem IA-Umfeld bezeichnen sich zudem explizit als Kampfkunst-Schulen. Man sollte dazu wissen, dass der ZPP-Leitfaden solche Wushu-Angebote ohnehin nicht fördern darf. Wer gegen die Vorgaben verstößt, muss mit hohen Forderungen rechnen. Vergleich dazu auch Statistiken, Fachorganisationen, Leitfaden, Ausbildungen: Quelle: GKV Spitzenverband Bund der Krankenkassen.

Deutsche Verbände und Yang Chengfu Center

Der Dachverband wird von Laien bisweilen für die deutsche Center-Dachorganisation" gehalten - diese ist jedoch Yang Juns "International Association". Der Dt. Taichi-Bund und die "Qualitätsgemeinschaft Tai Chi Zentrum" unterrichten eine weiterentwickelte Form des "Yang-Chengfu-Taijiquan", das auf die Yang-Zhenduo-Form" basiert. Die Kooperative ist jedoch keinesfalls ein Dachverband für Yang Chengfu Center, da die Center der International Association nicht als Mitglieder aufgenommen werden. Einer der Gründe für die Versagung der Mitgliedschaft ist die esoterisch-traditionelle Arbeitsweise mit Kulturkodex des Wushu und die fehlende weltanschauliche Neutralität. Tai Chi Verband/ Taiji Verbände Im Mittelpunkt vieler Taiji-Verbände stehen die zehn Yang-Stil-Prinzipien. Entsprechende einführende Forschungen und Studien wurden von den Arbeitskreisen Tai Chi Dachverband / Taijiquan Dachverband seit der Gründung des Dt. Taichi-Bundes 1996 betrieben (Tai-Chi-Dachverband). Insbesondere Forschung und Lehre könnten europaweit standardisiert werden. Dies kann in Abstimmung mit chinesischen Organisationen erfolgen und es können westliche Konzepte von Gesundheitssport, Prävention, Bewegungslehre, Bewegungsforschung eingearbeitet werden wie dies bereits mit der Qualitätsgemeinschaft TAI CHI ZENTRUM seit deren Gründung 1988 geschieht (Taijiquan-Dachverband/ Tai-Chi-Dachverband) Quelle: Workgroup Yang Chengfu Center Hamburg.

Kampfkunst-Promotion und Krankenkassen-Kurse?

Häufig appelliert IA-Präsident Yang Jun an seine Gefolgschaft:

Wir müssen einander helfen. Wir haben dasselbe Ziel. Was immer Du tust, es unterstützt die Kampfkunst. Meister Yang Jun Kungfu Tai Chi Magazine Mai-Juni 2015

Quelle: http://www.kungfumagazine.com/magazine/article.php?article=1220

Das widerspricht den Anforderungen der Zentralen Prüfstelle Prävention, die von den Krankenkassen mit der Überprüfung der finanziellen Förderung betraut ist. Center, die mit Kassen-Förderung werben, stehen also entweder nicht im Einklang mit der ZPP oder sie handeln entgegen den Vorgaben ihres Meisters. Genau gegen solche Zick-Zack-Methoden und die zugrundeliegende Innere Haltung von Center-Directors wendet sich das DTB-Korrektiv.

 

 

 

Yang Chengfu / Yang Chengfu Tai Chi Center Köln Berlin

Vor einigen Jahren berichtete auch die "Stiftung Warentest" über diese chinesischen Gesundheitsübungen. Dabei mußte die Redaktion naturgemäß viele wichtige Themenbereich ausklammern - z. B. solche, die besonders die Lehrerausbildung und nachprüfbare Standards beinhalten.

 Tai-Chi-Übungen können - je nach Lehrer oder Organisation - auch Kampfkunst und Spiritualität umfassen. Oft übersehen wird, dass sich das "Schattenboxen" grundsätzlich mit dem Bereich "Lebenshilfe" und "Guru-Tum" verwoben ist. Darauf beruht auch einer der großen Nachteile: Man kann Tai-Chi-Schulen häufig nicht klar von sekten-artigen Gruppierungen abgrenzen. Hinzu kommt, dass sich auf dem "tiefgrauen Markt" auch okkulte Cliquen und Seelenfänger auf Kundenfang gehen. Auch gibt es zunehmend mehr Aktivitäten chinesischer Taiji-Verbände.

Ein gutes Beispiel dafür ist der weitverbreitete Yang-Stil, der auch hierzulande oft esoterisch-traditionell nach dem Wushu-Moralkodex daherkommt und Gehorsam und Loyalität einfordert. Einer seiner "Linienhalter" ist Yang Jun, der vielen bekannt sein dürfte durch seinen Webauftritt bei EsoGuru.com. Seine "International Association" mit Sitz in Seattle, USA, möchte "Tai Chi weltweit verbreiten um der Menschheit zu helfen (spread tai chi chuan worldwide to help humankind)". Die Versprechungen bzgl. "Innerer Energie und Kraft" erinnern viele eher an Wahlversprechen als an seriöse Fakten-Treue. Ranking-Fragen für seine Schüler beinhalten nach Meinung von Experten wie Dr. Stephan Langhoff vom Dt. Taichi-Bund - Dachverband für Taichi und Qigong e. V. zudem auch Gesinnungsfragen.

Dr. Langhoff, der die Stiftung Warentest beraten hat, betont, dass solche Glaubensgruppierungen aufgrund iher weltanschaulichen esoterischen Voreingenommenheit für die westliche Erwachsenenbildung mit ihrer Forderung nach Ideologie-Freiheit problematisch sind - auch und gerade, was die Lehrerausbildung anbetrifft. Als Fachberater für Krankenkassen unterstützt Dr. Langhoff Institutionen der Gesundheitsbildung und des Reha-Bereichs bei ihrer Überprüfung, Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung. Der promovierte Philologe hat bereits vor Jahrzehnten seine ganzheitliche Methodologie des "Richtig Lernens und Lehrens" entwickelt, die von mehreren Verbänden deutschland-weit als Standard eingesetzt wird.

Um die Krankenkassen von der aufwändigen Überprüfung und Beurteilung von Tai-Chi-Anbietern zu entlasten, wurde mit dieser Aufgabe vor einiger Zeit die ZPP (Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP)" betraut. Mit dieser arbeitet Dr. Langhoff eng zusammen. Seine standardisierten Konzepte, Stundenbilder und Kursleiter-Manuale sind von der ZPP bundesweit zugelassen und können von Interessierten kostenlos heruntergeladen werden (www.tai-chi-qigong-verband.de).

Schulen, die sich explizit nach Altmeister und Modernisierer Yang Chengfu benennen, sind die sogenannten "Yang Chengfu Tai Chi Center", von denen es in Deutschland eines in Berlin und eines in Köln gibt. Ebenso wie ihre Dachorganisation, Yang Juns "International Association" basieren sie auf Esoterik-Tradition und chinesischem Kultur-Kodex. Beides ist nach der Expertise von Dr. Langhoff unvereinbar mit den Standards westlicher Gesundheitsbildung. Entsprechend werden die Yang Chengfu Center vom DTB und anderen Verbänden weder akkreditiert noch für Krankenkassen-Zulassung zertifiziert. Ihre weitgehend isolierte Stellung auf dem deutschen Anbieter-Markt resultiert auch aus ihrem "geschlossenen Weltbild", welches zahlreiche Fiktionen, Halbwahrheiten und Mythen enthält.

Anbieter von Tai-Chi-Qigong-Präventionskursen können sich auf dem Qualitätsportal der Prüfstelle registrieren lassen. Gegründet wurde die ZPP von der Kooperationsgemeinschaft zur kassenartenübergreifenden Prüfung von Präventionsangeboten nach § 20 Abs. 1 SGB V *. Im Auftrag der Gemeinschaft erfolgt die fachlich fundierte Prüfung von Anbietern und Kursen des Tai Chi und Qigong nach einheitlichen Standards durch die Zentrale Prüfstelle Prävention betrieben durch die Team Gesundheit GmbH mit Sitz in Essen. Das Tai Chi Zentrum ist dort anerkannt als bundesweiter Zertifizierer für Lehrerausbildung. Download-Details folgen.

 

Rezension / Review folgt mit Artikel "Das Yang-Chengfu-Center-Syndrom"

Material: Tai Chi in Deutschland Stiftung Warentest Zitat

29.01.13, 10:17

Tai Chi 25. Januar 2013 | test 2/2013

Mode aus dem Reich der Mitte

Tai Chi liegt im Trend. Die jahrhundertealte chinesische Bewegungslehre wird mittlerweile in zahlreichen deutschen Sportschulen angeboten: als schonendes Bewegungsprogramm für Ältere und als spiritueller Ausgleich für die Jungen. Ein chinesisches Sprichwort besagt, dass es dem regelmäßig Übenden die Geschmeidigkeit eines Kindes, die Gesundheit eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen verspricht. Eigenschaften, die auch viele Deutsche für erstrebenswert halten.

Doch was ist so besonders an den langsamen Bewegungen, die in China zum Kulturgut gehören? Ist die momentane Begeisterung mehr als ein kurzlebiger Trend? Und kann Tai Chi wirklich die Gesundheit verbessern? Die deutsche Fachwelt ist darüber noch uneins.

Die Zeitschrift test informiert: Tai Chi hat eine lange Tradition und ist aus einem Kampfsport entstanden. Viele Bewegungen erinnern noch immer an Schläge, Stöße und Tritte zur Abwehr eines (imaginären) Gegners, weswegen der Sport auch als "Schattenboxen" bezeichnet wird. Inzwischen steht aber nicht mehr die Selbstverteidigung, sondern die positive Wirkung auf Körper und Geist im Vordergrund. Das Besondere: Die Bewegungen werden fast in Zeitlupentempo ausgeführt. Das Training findet in Gruppen statt. Die Teilnehmer durchlaufen die Choreografie synchron mit dem Lehrer. Oft wird auch im Freien geübt.

Anhänger der Bewegungslehre sind überzeugt, dass sich durch regelmäßiges Training die körperliche und geistige Gesundheit erhalten und verbessern lässt. Einen Beweis für diese These im Sinne der evidenzbasierten Medizin gibt es bislang noch nicht: Das liegt vor allem daran, dass zu wenige und zu wenig hochwertige wissenschaftliche Studien vorliegen. Es gibt aber durchaus Untersuchungen, die einzelne positive Effekte bei bestimmten Beschwerden nahelegen. Am ehesten als vielversprechend schätzt die Stiftung Warentest beispielsweise die Daten ein, die sich auf eine verbesserte Herz-Kreislauf-Fitness, die Senkung des Blutdrucks und die Steigerung der Beweglichkeit beziehen.

Durch die fließenden langsamen Bewegungen sind Unfälle kaum denkbar – das Risiko, sich zu verletzen, ist relativ gering. Und das Training schont die Gelenke. Wie andere Bewegungsformen auch kann Tai Chi zudem die Muskulatur stärken und die Bänder geschmeidig machen.

Weiteres Plus gerade für Ältere: Der Sport kann helfen, Stürzen vorzubeugen. Die Wahrnehmung des Körpers verbessert sich, gleiches gilt für die Halte- und Bewegungskraft sowie den Gleichgewichtssinn.

Tai Chi soll außerdem positive Auswirkungen auf die Psyche haben. Eine Studie aus den USA hat zum Beispiel den Effekt von Tai Chi bei Depressionen von Senioren untersucht. Ergebnis: Die Patienten sprechen besser auf die Therapie an, wenn sie regelmäßig Tai Chi machen.

Viele Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten für Tai-Chi-Kurse, manche übernehmen sie sogar ganz. Voraussetzung ist, dass der Kurs bei einem zertifizierten Lehrer stattfindet und der Versicherte die Kursteilnahme belegt. Deshalb sollten sich Teilnehmer stets eine Bescheinigung geben lassen.

Zentrale Prüfstelle Prävention

Statistiken

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